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Bürgerinitiative "Kahlschlag in Lichtenwalde stoppen"

Natur in Lichtenwalde

Lichtenwalde im Zschopautal vereint auf besondere Weise Kulturgeschichte und gewachsene Naturlandschaft. Diese Verbindung führte bereits 1968 zur Ausweisung eines Landschaftsschutzgebietes, das 2007 neu gefasst wurde.

Das Naturschutzgebiet „Zschopautalhänge bei Lichtenwalde" umfasst heute eine Fläche von rund 69,71 Hektar und erstreckt sich über mehrere Teilgebiete an den Talhängen der Zschopau. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1982 zurück, als schützenswerte Teile des Gebiets erstmals gesondert gesichert wurden; die endgültige Festsetzung erfolgte 1987, ehe das Gebiet 2020 auf seine heutige Ausdehnung erweitert wurde. Zum Naturschutzgebiet zählen neben dem Harrasfelsen und dem Schlossberghang auch wesentliche Teile eines Denkmalgebietes.

Das FFH-Gebiet „Zschopautal" ist Teil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000 und Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen seltener Fledermausarten wie der Mopsfledermaus und des Großen Mausohrs, die die höhlenreichen Altbäume als Quartier nutzen.

Lichtenwalde ist damit nicht nur ein Ort außergewöhnlicher Kulturgeschichte, sondern auch ein bedeutsamer Rückzugsraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten – ein Naturerbe, das es zu schützen und zu erhalten gilt.

Geschichte Schlossberghang
Geschichte Butterberg
Schützenswerte Arten


Der Schlossberg in Lichtenwalde mit Mühle und Zschopau vor den Fällarbeiten